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Schwule, Heten und andere Katastrophen

Von Zeit zu Zeit

Once in a while she don’t want to call you
Speaking on the telephone
And once in your life she won’t want to know you
You look around, the one you found she is gone

And that’s all the time that it takes
For a heart to turn to stone
The sweeter the wine the harder to make the break
You hear something about someone you thought you’d known

So baby don’t cry like there’s no tomorrow
After the night there’s brand new day
And there’ll be no pain and no more sorrow
So wash your face and phone my place, it’ll be okay.

And that’s all the time that it takes
For a heart to beat again
So give me a sign that a lover makes
You look around, the one you found is back again…

Zielgruppen

Marktforscher haben schon einen tollen Beruf. Ihre Aufgabe ist es, Menschen in Gruppen einzuteilen, um diesen dann gezielter Produkte anbieten zu können.

Und da wir ja auch aus der Wirtschaftswelt wissen, dass wo Schwule sind, es bald auch Blumenläden und Friseure gibt (wie hieß dieses Wirtschaftsblatt noch mal?), war es ja nur eine Frage der Zeit, bis Schwule endlich auch in Gruppen unterteilt werden.

Also… ich bin wohl superschwul *lol*. Und was sind meine geneigten Leser?

Super Gays are the most aware of gay identity and the most conscious of anti-gay discrimination. They’re very open about who they are and tend to seek out diversity.
Habitaters tend to be in long-term relationships and are primarily concerned with domestic issues like children and health care. They go out less often than any other group and watch more TV than any group.
Gay Mainstream mix their interest in gay issues and media with mainstream concerns. They come from a variety of demographics and their tastes tend to fall in the middle on most issues.
Party People are the most cutting edge and urban in their tastes and the most likely to spend money on personal pampering. They see sexual orientation as an important part of their lives and tend to go out frequently.
Closeted tend to be older, living in small towns and aren’t likely to have many gay friends or belong to LGBT organizations. They don’t follow gay media very often and are the only group that doesn’t frequently read The Advocate (the group’s most-read magazine is Readers Digest).

Fundstück

Gerade habe ich auf den blauen Seiten mal wieder einen grandiosen Profiltext gefunden. noerml trifft ins schwarze… Super^^
Unbedingt lesenswert:

Ich bin schwul, und das ist gut so!
Interessanter weise, scheint sich gerade dieses Prinzip auf dieser Seite nur mäßiger Beliebtheit zu erfreuen. Hier distanzieren sich Bären von Analfotzen, Fickmäuler von Rubberhengsten; Hetero-Looking und Straight-Acting sind die geheimen Orden einer doch durch und durch Schwulen Angelegenheit. Und die wenigsten scheinen zu merken, das ihr verzweifelter Versuch „normal“ zu bleiben genauso scheitert, und auch sie auf ihre Weise anders sind.

Der stämmige Bärenvater dessen Headline die Suche nach gleichgesinnten kernigen echten Männern aufgibt, realisiert oft gar nicht, dass der kleine D&G-Luxusboy –nach Photoshop geschätzte 19- nicht viel anders tickt als er, nicht weniger auffällt und durch und durch ne Schwuchtel ist.

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Frau Hoppenstedt ist tot

Gerade wollte ich meine Mails öffnen, als mir die Meldung über den Tod von Evelyn Hammann hereinflatterte. Ich bin jetzt erstmal fertig. O__O

Hempel

Hempel.jpgAm Wochenende auch den neuen Ralf König gelesen. Und nachdem ich vorher noch dem Buchhändler meines Vertrauens gegenüber meinte, das wird wohl nix, muss ich diese Meinung hiermit zurücknehmen! Satirisch und brilliant wie immer. Ich konnte nicht anders, ich musste einfach dauernd laut lachen. Besonders gut gefielen mir die tanzenden Schafe.

Ach ja, und das fränggische:-) [Gell, Corinna?!]

Ich will auch jemanden mit Gummistiefeln kennenlernen^^

Auf der Suche nach dem Cover hab ich übrigens mal wieder seine Homepage durchstöbert… die Karikaturen zum Karikaturenstreit sind genial^^ und auch der Comic “Gesetzgeber” war brilliant. Mal einen Blick wert.

Front

front-artikel.jpgAlso eine kurze Kritik über das Front-Magazin… auch wenn das Blog ganz nett ist (und ich mich natürlich freue, in deren Blogroll aufzutauchen), ist das Heft nichts für mich.

Ich finde die Kritik in der Zeit ganz passend. Brauchen wir eine Cosmopolitan speziell für Männer? In einem Heft, dass sich explizit an Schwule richtet, aber irgendwie auch alle Metrosexuellen und anderen “neuen Männer” interessieren soll?

Welche gemeinsamen Interessen haben postschwule, metrosexuelle, neue, wie auch immer geartete Männer? Einzig und allein Mode, Lifestyle und Konsum? Das ist ebenso klischeehaft wie die Tatsache, dass übliche schwule Magazine aus purem Sex bestehen und ihre Leser damit auf nur einen Aspekt ihres Daseins reduzieren. Der “neue Mann” muss doch mehr sein als nur Konsummaschine, oder?

Besonders seltsam ist mir der Artikel über Andreas Baader vorgekommen. Der Autor Bisky beschreibt wieso Baader in einer anderen Situation Stricher (!) oder Zuhälter geworden wäre. Zwischendrin wird noch beschrieben, wie Baader zu Beginn seiner “Karriere” flamboyant mit Kajal und Lidschatten durch die Berliner Schwulenszene tingelte. Natürlich rettet sich der Autor und nennt Baader nie explizit schwul, aber die Intention wird klar.
Dazu ergeht sich Bisky in Ausführungen über den Sexappeal Baaders. Nur gaaanz kurz kommt mal ein Wort, das ihn wirklich charakterisiert: Monster.
Es ist schon kurios, wenn ein schwules Magazin in der ersten Ausgabe einen Mörder zum Sexsymbol stilisiert, seine Taten aber fast ganz auslässt (sie werden gestreift).

Ansonsten viel teurer Plunder, der MICH und MEIN Leben nun gar nicht charakterisiert. Aber hey… ich kenne viele Trutschen, die sich nach einer “Vogue” für Schwule neue Männer die Finger lecken.

Daher: Viel Erfolg, liebe Front-Redaktion, auch wenn ich nicht die Zielgruppe darstelle^^

headline

hab ich gerade gefunden, und trifft gerade ziemlich gut:

★ Komplizierte Menschen verkomplizieren mein unkompliziertes Leben ★

Ich erinnere mich an eine Situation, die war genau spiegelverkehrt zu der aktuellen. Nennt man das Karma?

sieben sünden

WRATH

1. Who did you last get angry with? Roommate:)

2. What is your weapon of choice? Tongue

3. Would you hit a member of the opposite sex? Never say never. But in general: No way.
4. How about of the same sex? No. I just grab their arms, so they can’t hit me.
5. Who was the last person who got really angry at you? Roommate:)

6. What is your pet peeve? Pissing in the street:-))
7. Do you keep grudges, or can you let them go easily? unfortunately, I keep them
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Aussichten

Gestern mal so eben auf die Zugspitze gefahren. Grandios. Tolle Aussicht. Superwetter.

Aber irgendwie nehmen es die ja von den Lebendigen. 47 Tokken für die Fahrt da hoch. Da muss ne alte Frau lange für stricken.

Danach dann in eine Kellerkneipe unter einem Studentenheim. Auch eine sehr schöne Aussicht. Da muss ich glaube ich nächste Woche Donnerstag wieder hin. *lach*

“Mr. Big” hat sich beschwert, dass zu wenig über ihn geschrieben wird *lach*. Dafür freut sich aber Carrie sehr darauf, ihn heute Abend zu sehen. Solang nicht Fußball geschaut werden muss oder über totes Getier diskutiert wird *fg*. Nein, alles sehr nett.

PO-dolski

Podolski.jpg

Keine Ahnung, wo das herkommt. Hoffentlich verstoß ich nicht gegen irgendwelche Bildrechte.

Aber eine neeette Ansicht^^

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