calibanblog.de

Schwule, Heten und andere Katastrophen

Happy New Year

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch in das neue Jahr! Alles liebe und gute.

Und in anbetracht der Tatsache dass Heath Ledger im neuen Jahr den Joker spielen wird, hier mein Wunsch:

losenup.jpg

Bild via Superdickery!

Bis im neuen, in dem sich nicht viel ändert,

Euer Cali

where

Where do we go from here?
Why is the path unclear?
When we know home is near
Understand
We’ll go hand in hand
But we’ll walk alone in fear

Cher & Chas

Cher hat also eine lesbische Tochter. Aha.

Das war die erste Info, die mir neu war.

Sie versteckte die Orientierung ihrer Tochter für viele Jahre, da sie Sorge hatte, es könne ihrer Karriere schaden.

Das ist die zweite Info, die mir neu war. Meine Reaktion: D’oh! Kennst du Dein Publikum denn so gar nicht?!?!

Jetzt kommt die dritte neue Info: Chastity (also, die lesbische Tochter) hat Cher überredet, mit ihr eine Reality Serie zu drehen.

Als ob das nicht schon fürchterlich wäre. Arme Cher! Das ist der Todesstoß für eine der letzten noch lebenden Diven. Ich will Chers Privatleben nicht so genau kennen. Eine Diva braucht ihre Geheimnisse. Ich will Cher wie auf der DVD ihrer letzten Tour sehen: wie einen überdrehten Glamour-Zirkusdirektor, der jeder Drag Queen noch das fürchten lehrt.

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Aber es kommt noch übler! Die Show soll jungen Menschen beim Coming Out helfen.

*heul* Bitte! Cher! Bitte, bitte, bitte NICHT!

Das hat in etwa die Qualität von Nina Hagen mit ihrem Sohn (lief mal ungnädigerweise).

via Proceed at your own Risk

Einmal bis immer

Ich fand gerade über die blauen Seiten ein ganz eigenes Blog. Es erzählt sehr melancholisch die Geschichte einer Karriere auf dem Strich in Hamburg. Und zwar fand ich es ziemlich genau so, wie er es hier beschreibt:

Zuerst ist das Thema GAYROMEO.COM zu behandeln. Hier legte ich das Profil, die Homepage “Kleine-Hafennutte� an. Ursprünglich wollte ich damit einfach online sein und auch auf den Blog verweisen. Aber schon nach kurzer Zeit wurde das Profil vom “User-Gericht� bei GAYROMEO.COM als kommerziell verurteilt und deaktiviert. Ich machte aus der Not eine Tugend und meldete mich immer wieder neu mit der Homepage “Kleine-Hafennutte� an. Dies hatte zur Folge, dass die Besucherzahlen auf dem Blog schnell in die Höhe gingen. Somit haben die Benutzer von GAYROMEO.COM, die etwas gegen diese Geschichte hatten, dazu beigetragen, dass sie so bekannt wurde.

Nach 8 Jahren schwuler Szene habe ich doch so einiges mitbekommen. Und viel, was er dort schreibt, hörte ich - in anderen Worten ausgedrückt - immer und immer wieder.

Angefangen bei Kapitel 1

Ethan Green

ethan1.jpgHabe mir gerade mal wieder den Film The mostly unfaboulous Social Life of Ethan Green angeschaut. Jimmys Kritik ist recht treffend. Allerdings fand ich jetzt nicht, das Daniel Letterle so ein Untalent ist. Er ist definitiv besser besetzt als in dem recht skurrilen “Camp“. Dort spielt er den von allen begehrten, hier eher den, der kein Glück hat. Das funktioniert deutlich besser.
Die einzelnen Szenen sind schon urkomisch. Man merkt die Herkunft aus den Comic-Strips. Es fehlt etwas der Handlungsbogen. In dieser Art fand ich die einzelnen Charaktere nett. Den dämlichen Football-Jock, der sich gerade geoutet hat, die beiden älteren Schwuppen mit ihren phantasievollen Hüten (witzigerweise kenn ich ein Päärchen, das ganz ähnlich ist *lol*) oder der Ex, der bei der Mutter wohnt.

Alle Figuren sind natürich hemmungslos überzeichnet. Es hat manchmal was von einer Sitcom, und hält nicht unbedingt den ganzen Film durch die Qualität.

Aber insgesamt macht der Film viel Spass…

West Side

Ganz, ganz toll: am 18. Dezember kam fast die Komplette Erstbesetzung der “West Side Story” am Broadway zusammen, um für einen guten Zweck aufzutreten.

Frohe Weihnachten

christmas.jpg

Erinnert sich noch jemand an Andreas?

Zugegeben, ich habe das Bildblog schon lange nicht mehr angeklickt. Irgendwann wurde es langweilig, immer nur die Satzzeichenfehler von dem Schundblatt der Volkszeitung zu lesen.
Seit einiger Zeit machen sie ja jetzt diese Gastbeiträge, und da muss ich zugeben sind einige hervorragende dabei:-)

Kein “Gastbeitrag” im eigentlichen Sinne ist der Beitrag “Die verlorene Ehre des Andreas Türck”.

Was damals, vor 2 Jahren, da medial abging, das hatte was von einer Hetzkampagne. Und leider passiert es ja wieder (man siehe die Herrmann - hey: ich stimme ihr nicht zu, aber wie sie zerstört wird ist nicht fair).

Es sollte jedem klar sein: Wenn ein netter Mensch klingelt da er ein Interview möchte - knalllt die Tür möglichst schnell wieder zu. Gut Journalisten rufen vorher an und sagen von welcher Redaktion sie kommen.

JahresStöckchen

Bei der mademoiselle geklaut, die bei mir kommentierte! Sehr schönes Stöckchen^^

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Es fing mit einer 1 an (übertragen und wortwörtlich) und endete bei einer 9,5 im IQ-Bereich
(dabei geh ich von 1 = gut, 10 = ultramies aus)

2. Zugenommen oder abgenommen?
ziemlich konstant

3. Haare länger oder kürzer?
hmm… mal so mal so.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Die Linsen passen noch^^ Im Metaphorischen: Kurzsicht habe ich gezeigt, zur Weitsicht bin ich gekommen

5. Mehr Kohle oder weniger?
Im Jahresvergleich fast konstant. Gefühlt weniger

6. Besseren Job oder schlechteren?
schlechteren!!!!!!
7. Mehr ausgegeben oder weniger?
weniger

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Hab ich was gewonnen? *grübel*… nö, eigentlich nichts.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr. Viel mehr.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
ich war ziemlich gesund dieses Jahr. Da kann ich net jammern.

(mehr…)

Takei

Ist bereits einige Zeit her, aber da ich es gerade erst gehört habe: George Takei (Enterprise, Heroes) in einem fantastischen Interview bei Feast fo Fools, einem schwulen Podcast.

Grandios, wie dieser Mann mit seiner ruhigen, dunklen Stimme über alte Zeiten redet. Wie er Fragen beantwortet, wieso sie damals Shatners Brust rasiert haben, wie er in der Schwulensauna mit “Sulu” angeredet wurde und floh, wie er doe 60er Jahre als Schwuler in Hollywood erlebt hat.

Nicht zuletzt macht er viele Witze und reagiert sogar auf die intimsten Fragen superangenehm!
Dauert etwas über eine Stunde, und ist absolut hörenswert!

Nächste Seite »