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Schwule, Heten und andere Katastrophen

Flüssigkeiten

Es tut mir ja leid. In meiner Vampir-Obsession und meiner *räusper* sexuellen Orientierung komme ich an Twilight eben nicht vorbei. Ich habe in letzter Zeit verblüffend wenig Twilight-lastiges gepostet (irgendwann ist man auch mal drüber). Aber wenn ich lese, was die Dame und ihre Herren so von sich geben:

ENTERTAINMENT WEEKLY: One scene fans have been dying to see takes place in the tent during the snowstorm. Jacob warms up Bella with his body because Edward is cold-blooded and can’t do it himself.
LAUTNER: The tent scene is probably my favorite, because it’s the first time Edward and Jacob are actually able to connect and understand each other.

EW: How many takes did you go through to get that scene?
LAUTNER: Two days originally to film it, and then a full day of reshoots.

EW: Why?
PATTINSON: [The director] wanted it to be more erotic. Seriously.
STEWART: It’s true. In the book there’s a serious sexual tension. As I’m sleeping, Jacob is staring over my vulnerable body, and he’s naked in this f-?-?-ing sleeping bag because you heat up faster that way, and Jacob and Edward are leveling with each other.
EW: Taylor, you and Rob have some pretty serious confrontations in this movie.
LAUTNER: Some of those scenes were pretty hard for me. I think we ruined a couple of takes in front of the house and in the tent. It’s just, I don’t know, I have a hard time looking at him…
STEWART: Ha! “I have such a hard time looking at him”!
LAUTNER: [Laughs] I wasn’t finished. He and I were thisclose to each other — we are literally, like, an inch away — and we’re screaming at each other.
STEWART: And about to kiss…
LAUTNER: A couple of moments it felt like that.

Sorry, dass ist Slash-Gold!

Ebenso wie die Spucke-Nummer in People:

We’re always like an inch away from each other’s faces, screaming at each other, spitting at each other in the face. It gets a little awkward

Himmel Hilf.

Und ich höre wieder kreischende Mädchen um mich herum.
God- dear I say it? Ich freue mich aus irgendwelchen Trash-Gründen auf den 15.7. *lol*
Und nach den ersten beiden Katastrophen-Filmen kann es eigentlich schlimmer schon gar nimmer kommen^^

Quellen vergessen: Queerty, People

Aaaawwwww… How Cute

via

Alfred

Ich geb es ja zu: Seit 1997 gehört zu meinen Lieblingspart am Theater im Musical der “Alfred” aus Tanz der Vampire. Ich fand den Part immer spannend und mit ein paar wunderbaren Nummern augestattet.
Ob es allerdings ein reines “Alfred”-Blog braucht, bezweifel ich dann doch.
Aber Gott… wenn sie Spaß dran haben!

via Kultur-Channel

Traum

Ich hatte gerade das Glück auf dem Münchner Filmfest den wunderbaren Dokumentarfilm “Adrians Traum” zu sehen.
Eine Dokumentation über einen jungen Mann aus Berlin, der sich nichts sehnlicher wünscht, als Ballett-Tänzer zu werden. Natürlich sind Parallellen zu “Billy Elliot” beabsichtigt, trotzdem besticht der Film durch eine unglaubliche Dynamik und natürlich den bezaubernden Protagonisten und seinen großartigen Vater.
In verschiedenen Fassungen wird der Film dieses Jahr noch im ZDF und auf arte zu sehen sein. Ich möchte ihn hier wirklich deutlich ans Herz legen.
Und für Adrian, der gerade sein Abitur mit Bestnote bestanden hat (soviel hat der Regisseur verraten) wünsche ich das Allerbeste. Daß sein Studium und sein Berufsziel klappt.
Es ist wunderbar, dass hier mal ein Kind zwar scheinbar seine Seele an das Fernsehen verkaufte, aber gottseidank an einen guten und ehrbaren Journalisten. Voller Grausen geht mir durch den Kopf was ein Realisator eines Formates wie “Frauentausch” allein aus den Eltern gemacht hätte. Bravo.

WTF? Der erste politisch-korrekte Zombie-Slasher????

OK… den Klappentext muss man gelesen haben…

Ruhig und abgelegen ist die kleine Halbinsel Port Gamble im Norden der USA, hier ist die Welt für die aufrechte amerikanische Bevölkerung noch in Ordnung. Doch an einem Tag sollte sich alles ändern. Da wäre z.B. Tom, der als erfolgreicher Banker zurück in seine Heimatstadt kommt, um seiner konservativen Mutter endlich einzugestehen, dass sein Freund Lance eben mehr als nur ein Freund für ihn ist. Dann ist da die junge Halbiranerin Frida, die ihrem Vater auf der Insel in seiner Werkstatt helfen möchte, der man aber aufgrund ihres ‘orientalischen Aussehens’ in Zeiten des ‘Krieg gegen den Terror’ sehr vorurteilsbehaftet gegenüber tritt. Und schlussendlich ist da noch dieses fiese Virus, das wild um sich greift und alle Menschen in fleischfressende Zombies verwandelt! Die noch lebendigen Bewohner von Port Gamble haben so ihre Theorien, wer für diesen Zombie-Outbreak verantwortlich sein muss: Islamistische Terroristen oder Homosexuelle! Für Frida, Tom und Lance wird nun klar, dass die Zombies nicht unbedingt ihr größtes Problem an diesem Ort sein werden…

Yeah! Zombies und Rightwingers vereinigt Euch gegen die Attacke von den subversiven Schwulen und ihrere terroristischen Tuntentanten…

Behind the Scenes

of the porno industry.

“Remember,” the camera man said to me, “if the cum hits your face your can’t make weird faces or we can’t use the footage and you won’t get paid.” Right. Because I’ve never had a guy’s cum hit my face before. Thanks for the extra pressure!!

*ggg*

Interessanter Artikel

via queerty

Freddy 2

Ich weiss, ich weiss… das Nightmare on Elm Street 2 gemeinhin als schwulster Horrorfilm aller Zeiten gilt, ist mittlerweile schon fast kalter Kaffee.
Aber in dieser Ausführlichkeit wie hier habe ich das noch nie gehört. Schöner Beitrag.

Blood & Gates

True Blood war großartig - wie zu erwarten war. Russell und Talbot sind der Hit (Soup with Rose padels, the Thai Boy), Lafayette hat eine großartige Szene mit seiner Mutter (Die hoffentlich nicht oft mitspielt - dank ihr wurde Desperate Housewifes unerträglich… da war sie die Mutter von “Eggs”) und Eric hat Flashbacks mit Godric!

Leider nicht in Fell und Norwegisch, dafür in Nazi-Uniform und Bayrisch. Ja, ich muss gestehen, ich tue mich mit Godric und Eric als Nazis etwas schwer. Dafür ist das glaube ich die erste amerikansiche Serie, die in Augsburg spielt.

Die After-Elton-Nacherzählung hier.


Eat that Jacob Black! I’m the new Teenwolf!

Anschließend noch den Piloten der neuen ABC-Serie “The Gates” angeschaut.
Lausig.


Du beisst ihn nicht! Ich bin dein Alpha-Biker!

BMX-Werwölfe und Vampirhausfrauen mit Blutdruckproblemen.


Blöd. Wohin mit der Leiche?

Mieses Drehbuch, schlechte Effekte und Rhona Mitra hatte in Underworld 3 definitiv schönere Zähne.
Ganz schlimm sind die jungen Schauspieler. Sie haben gar keine Charakterzeichnung. Der Sohn des Polizisten am ersten Tag in der neuen Schule? Geschenkt.
Die Tochter? Sitzt mal mit im Raum.
Ich werde die paar Folgen, die ausgestrahlt werden, wohl noch verfolgen, aber der Serie ist schon jetzt keine große Zukunft beschert.

Amer Mann mit Mutterkomplex

Als ich heute morgen unschuldig die Welt aufschlug, erschlug mich geradezu eine Filmkritik eines gewissen Herrn Elmar Krekeler.
Ernsthaft: So etwas bösartiges, widerliches, im Kern einfach nur ätzendes habe ich in einer Zeitung schon lange nicht mehr gelesen. Es geht um den Kinderfilm “Hanni und Nanni”.

Ich habe den Film zur Pressevorführung gesehen und als “Zielgruppengerecht aber nix besonderes” eingstuft. Meine Güte. Zehnjährige Mädchen werden ihren Heidenspaß an diesem Film haben.
Und mehr soll ja auch gar nicht erreicht werden.

Nicht so für Herrn Krekeler. Er kann ja auch nicht nur den Film an sich bewerten, nein, er muss gleich den ganzen Bogen spannen: Über die heutige Jugend, deren Deutschkentnisse so miserabel seien, dass die Bücher deswegen ständig vereinfacht würden (mich würde mal interessieren, woher dieser Mann das überhaupt weiss. Soweit ich das recherchiert habe, wurden die Bücher der jeweiligen Rechtschreibung angeglichen. Und gewisse Dinge, die heute einfach nicht mehr in die Zeit passen - Häkelkurse - wurden eliminiert).

Dass die Geschichte in Episoden zerbröselt – auch geschenkt. Das ist selbst in den echten Blyton-Büchern inzwischen nicht anders. Die wurden zum Teil mehrmals umgeschrieben, im Satzbau solange heruntervereinfacht, bis sie der Lesekompetenz heutiger Zehnjähriger entsprechen. Und diese Lesekompetenz ist, sagen die Lektoren, halt um einige Klassenstufen schlechter, als die von Zehnjährigen noch in den Sechzigerjahren.

Ach? Und deswegen ist der Film schlecht?

Die Kritiken an den Darstellern (Hannelore Elsner am unteren Rand der Peinlichkeit eine mildtätige Mutter Teresa des Internatswesens; Heino Ferch hampelt problembärenhaft; Katharina Thalbach begeht Rufmord an ihrer Karriere,da sie kreuzgefährlich falsch französelt) entbehrt dann wirklich jeglichen Verständnisses. Als hätte Herr Krekeler noch nie einen Harry Potter Film gesehen. Als ob Elsners Rolle nicht einfach genau so banal-gütig wie ein Dumbledore angelegt ist. Auch dass die Mireille Mathieu-Perücken-auftragende Thalbach so daneben ist… GOTT DAS IST ABSICHT. Hat jemand mal Emma Thompson deswegen des Karriere-Rufmords bezeichnet, weil sie als Sibyll Trelawney völlig überkandidelt spielt?

Die Reihe ließe sich fortsetzen. Und das nicht nur bei Potter. So funktionieren Kinderfilme.

Das Zielpublikum wird einen Mordsspass haben. Herr Krekeler natürlich nicht.

Wenn die Kids schon nicht lesen können, dachten die Filmemacher, können die vielleicht ja auch nicht gucken. Und so sieht das Ganze aus, als hätten sie es nicht für ein junges, sondern für ein grenzdebiles Publikum konzipiert. Vor allem die erwachsenen Stardarsteller tun, was erwachsene Stardarsteller in Kinderfilmen immer öfter tun: Sie überdrehen derart, dass man Hirnwegskatarrh davon bekommt.

Ne is klar. Aber wer schickt auch einen überalteten Literaturkritiker in so eine Kinovorstellung?

Es ist zum “in den Vordersitz beißen”.

Besonders eklig finde ich dann seine Pauschalkritik an den Mädchen. Die beiden haben wirklich gut gespielt. Klar, das ist kein Shakespeare. Aber dafür sind die beiden auch 11 und wurden speziell ausgesucht.

Und die Kinder – einschließlich der Zwillinge Sophia und Jana Münster als Hanni und Nanni – machen es leider auch nicht besser. Eine Personenführung findet nicht statt. Die Pointen sitzen schief in den Angeln. Und was man aus dem sommerlichen Trauerspiel mit dem Charme der späten Fünfzigerjahre lernen soll – Toleranz ist toll, Fairness, Freundschaft und Integration sind schützenswerte Werte, und jeder ist einmalig und wertvoll - das hat selbst der einfältigste Siebenjährige nach einer halben Stunde verstanden.

Na und? Dann haben sie es schon dann verstanden? Who cares. Solang sie am Rest des Films Spaß haben. In meinem Interview mit einem Redakteur der Zeitschrift Flimmo haben wir festgehalten, dass Kinder auch ein Recht auf Unterhaltung haben.

Das hat in etwa den gleichen Effekt wie Herrn Reich-Ranickis Forderung nach besserem Fernsehen. Hurrah. Weil der ne Ahnung vom Fernsehen hat. Und so sehr hat offensichtlich Herr Krekeler Ahnung von Jugend- und Kinderfilmen.

Aber es geht ihm ja ums große Ganze. Und um seine Mutter.
So ist es doch bezeichnend, dass er den Artikel beschließt mit der Aussage, dass seine Eltern ihm “Fast die Fünf Freunde verboten” haben. Na, mein Beileid. Sie armer Mann.

Ich verrat jetzt mal was: Meine Mutter verbat mir damals das “A-Team”. Sie fand das für einen 5jährigen zu hart.
Und versprochen: Ich werd deswegen (!) den Film nächsten Monat sicher nicht zerreissen.
Wie peinlich wäre das denn?

Twinkle, twinkle, little Star

Interessanter Artikel… Lösen Rollenbilder wie Kurt aus Glee! ein neues Selbstbewusstsein unter Knaben hervor?

Sind heute mehr präpupertäre Jungs effiminiert und lieben Glitter?

Und: spielt das überhaupt eine Rolle?

Völlig unabhängig davon: Cristiano Ronaldos neue Unterwäschebilder

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