Filmkritiken
Ich muss an dieser Stelle mich mal vor Batz verbeugen! Ich bin und bleibe ein Fan seiner Film-Kritiken!
Warum ich damit jetzt gerade so völlig zusammenhangslos schreibe?
Ich war gerade bei seinem Brötchengeber moviepilot unterwegs, und sah, dass der Film “96 Stunden - Taken” eine Bewertung 8 von 10 hatte!
Mir hat es kurz den Magen umgedreht.
Als ich den Film im September letzten Jahres in der Pressevorführung sah - ich sollte damals Herrn Neeson interviewen - wurde mir schlecht. Schlecht vor Wut.
Gottseidank wurde das Interview abgesagt. Sonst wär ich Herrn Schindlers Liste Neeson vermutlich mit dem nackerten Arsch ins Gesicht gesprungen.
Das hatte er doch wirklich nicht nötig.
(An dieser Stelle möchte ich ihm trotzdem mein Beileid für den Tod seiner Frau gestern aussprechen!!)
Batz Kritik ist großartig und trifft es genau.
Aber meine Verbeugung gilt seinem folgenden Kommentar:
@Kopfschüttler
Du bist genau der Beweis, warum ich den Film für gefährlich halte. Weil er genau solchen Lynchmob-Befürwortern das Wort redet. Die “Denkt denn niemand an die Kinder”-Argumentation ist die moralisch verkommenste Holzhammer-Rhethorik, die letztlich zur Rechtfertigung von jeder Schweinerei benutzt werden kann. Selbstjustiz, Einschränkung von Freiheitsrechten, Totalüberwachung, Zensur des Internets usw. Sobald der Sticker “Es ist zum Wohl der Kinder” dranpappt schalten Leute wie du ihr Gehirn auf aus und nicken jeden menschenverachtenden Scheiss ab.
Das du dich hier jedesmal am Thema Schwule aufhängst und es gegen deine “Für die Kinder”-Ideologie stellst, spricht auch Bände. Du bist sicher auch einer der Leute die sich von der bösen “Schwulen Weltverschwörung” bedroht sehen… Aber sei unbesorgt, auch wenn Homos eine gewisse Analfixierung nachgesagt wird: Sie stehen nicht auf jedes dumme Arschloch.
Wie geil!!!!
Ich erinnere daran, dass in der Schweiz im Strafgesetzbuch 1942 für Homosexualität ein um 4 (!!) Jahre höheres “Schutzalter” eingeführt worden war (gültig bis 1992). Heutzutage ist Sex von Kindern niemals “Pädophilie”, wenn nur ein Kind daraus hervorgeht. Egal ob 12jährige Väter oder 11jährige Mütter, alle freuen sich, die Grossmütter vorab! Keine Traumatisierungen, keine Schädigungen, nur Freude!

Schliesse daraus, wenn politisch richtig gefickt wurde, ist alles schon in Ordnung. Bei Kindern kann das ja passieren…
Die Weigerung, mit Kindern über ihre Sexualität zu sprechen zeigte sich schon in den 80er Jahren gegenüber der Krankheit AIDS. Nicht einmal angesichts von Tod, waren Heteros bereit, das Tabu aufzugeben. Es hat auch keine Mutter oder kein Vater eine Ahnung von Sexualpädagogi für Kinder. Sie werden einfach durch Gesetz und Unschuld bewahrt. Sehr katholisch also!
Jede Weigerung über Sex und körperliche Nähe zu reden, schafft Boden für Uebergriffe und Missbrauch. Genau das was viele vorgeben (eben nur) schwer bestrafen zu wollen.
Ich muss gestehen, ich hab mich schwer getan, diesen Kommentar freizuschalten.
Da stimmt so einiges nicht.
Wenn 12jährige untereinander Sexualität entdecken ist das etwas völlig anderes, als wenn ein “Erwachsener” - egal, wie man das definiert - dieses mit dem/der gedachten 12jährigen macht.
Das hat für mich wenig mit “katholizismus” zu tun.
Zudem führt es vom Thema weg.
Ich finde es falsch, aus Batz’ Kommentar eine Notwendigkeit über sexuelle Aufklärung für Kinder zu interpretieren.
By the way: Mit Kindern “darüber reden” ist etwas anderes, als es zu tun! Ich habe schon mit vielen Kindern über Themen wie Sexualität im Allgemeinen und Homosexualität im Besonderen geredet. Meist mit den Eltern bzw Verwandten zusammen. Das war noch nie ein Problem.
Sorry, wenn ich vom Thema weggeführt habe. Und ich kann Dich anscheinend auch nicht zum Thema hinführen. Am besten, Du löschst meinen Kommentar und lässt diesen hier auch weg! Grüsse